Angestoßen von Netcycler ist ein Stöckchen über Reditum zu mir rüber geflogen. Denn der Netcycler stellt die berechtigte Frage, was wir mit den Sachen machen, die wir nicht mehr brauchen.
Kurz zum Verständnis: “Ein Stöckchenwurf ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein bestimmtes Thema durch ein Blog auf den Weg geschickt wird und ausgewählte Blogger dazu eingeladen werden, einen Artikel zum Thema in ihrem eigenen Blog zu veröffentlichen. Das Stöckchen wird dann an zwei weitere Blogger ihrer Wahl geworfen. Am Ende des Beitrags sollte eine Liste aller Blogs zu finden sein, die am Stöckchenwurf teilgenommen haben.”
Ich bin zum Glück kein Sammler und war es nie, denn ich kann zugestellte, vollgekramte Zimmer nicht ertragen. Deswegen habe ich auch nicht so viele Dinge, die ich nicht brauche. Sonst wird mir schnell zu eng. Nein, nicht mal Schuhe. Ich habe insgesamt 13 Paar - inklusive Wanderstiefel, Hausschuhe und Laufschuhe. Shoppen ist nicht so mein Ding und wenn ich Schuhe brauche, suche ich ewig nach dem einen "richtigen" Paar und ziehe sie dann nicht wieder aus. Na fast...
Und ich bin in den letzten 10 Jahren genau 10 mal umgezogen. Da wird man sich sehr bewusst, wie viel Kram man mit sich rumschleppt, auch wenn die Wohnung gar nicht so voll aussieht. Und so wechselte auch mit jedem Umzug viel von diesem Kram den Besitzer. Das meiste über Ebay und ein bisschen an den Nachmieter. Aber das, was am schwersten wog, waren die Bücher. Ja, so eine volle Bibliothekswand macht Eindruck bei jedem Besucher. Das war mir aber nach ein paar Umzügen egal. Mir ist eine leere Wand lieber. Und irgendjemand liest jetzt meine Bücher und freut sich, vielleicht, noch darüber. Deshalb gingen erstmal alle meine Fachbücher aus Unizeiten dahin, wo sie noch jemand liest: in die Unibibliothek. Ein paar weitere Regalmeter Literatur habe ich noch mühselig einzeln über Amazon verkauft und ein paar durfte ich bei Oxfam und auf anderen Büchertischen liegen lassen. Jetzt habe ich nur noch die, ich ich wirklich wirklich toll finde. Und das sind plötzlich gar nicht mehr so viele und ich hab ein bisschen mehr Platz und Luft.
Deshalb nähere ich mich der gestellten Frage lieber von der anderen Seite: Was kann man aus Sachen machen, die Andere nicht mehr brauchen?
Denn wer braucht schon Armeedecken ausserhalb der Armee oder Seesäcke und wer entsorgt eigentlich endlich den verdreckten Schrank, der VOR unserem Einzug schon unseren Kellerraum blockierte?
Vielleicht habt Ihr ja irgendeine Idee, die ich hier auf Hyggelig gepostet habe, mal umgesetzt und schon ein paar Sachen anders zweit- oder drittverwertet? Wenn ja, schreibt mir doch mal oder postet einfach in die Kommentare - ich würd mich riesig freuen, was von Euch zu hören.
Wenn nein, dann geht mal runter in den Keller - oder ins Omas Keller, da finden sich manchmal Schätze, die nur darauf warten, ein bisschen verschönert irgendwo eine 2. Chance zu bekommen, bevor sie einfach auf den Müll kommen.
Ich beende meinen ungewohnt langen Post mit einen für Hundebesitzer routinierten Stöckchenwurf in Richtung swwsw und Wertvoll und hoffe, dass die beiden gut fangen können...
Ach so, und für alles, was sich auch bei uns mal ansammelt und dann erstmal in den Keller wandert, gibt es ja noch Netcycler. Da muss ich mich dringend endlich anmelden...
Kleiner Nachtrag: ich hab gewonnen!!! Und ein tolles und sehr leckeres Paket vom Netcycler für meinem Artikel bekommen! Dankeschön!