Ich hatte ja schon vor einer Weile mal angekündigt, dass ich auch mal ein paar Dinge hier vorstellen werde, die bei der kleinen Annabelle den Alltagstest im Waldkindergarten bestanden haben und die ich weiterempfehlen möchte. Daran hat mich netterweise eine aufmerksame Leserin mit Waldambitionen erinnert.
Deshalb heute mal nix Gebasteltes, sondern Klamotten. Für Kleine. Für Draussen. Von Unten bis Oben. Eben so, wie sie vor einer Stunde in den Wald gestiefelt ist...

Und ganz unten an den Füßen trägt Annabelle im Wald eigentlich immer diese Wanderstiefel hier. Keine Schönheiten (wie ich persönlich finde), aber sie sind wasserfest, umknicksicher und das Beste: auch eine Dreijährige kann sie selber an- und ausziehen. Und damit haben die allen anderen Wanderschuhen etwas voraus.
Ein Stückchen höher: unsere Waldhose. Neben einer Matschhose für drüber gibt es bei uns nur eine, aber die gleich zwei Mal. Weil sie überzeugt hat und damit man eine auch mal ohne Zeitdruck waschen und anschließend wieder wachsen kann. Dann hält sie Wasser auch ein bisschen ab und das Kind muss nicht bei bei fast immer feuchtem Waldboden in (luftdichten) Matschhosen schwitzen.
Wahnsinnig robust, unten so eng, dass sie gut mit den Schuhen abschließen und Kälte und Käfer so draussen bleiben. Und sie wächst mit. Bei uns passt die 104 schon seit Größe 92.
Mit den Jacken halten wir es so: die Winterjacke für die wirklichen frostigen Tage unter Null und für alle anderen Tage gibt es insgesamt vier Jacken zum Kombinieren. Eine dünne Fleecejacke von H&M, eine Softshelljacke, eine dicke Fleecejacke und eine Regenjacke.
In Sachen Regenjacken haben wir nach einer Regenwoche im letzten Jahr unsere Lektion gelernt. Und die heißt: keine gebrauchten Regenjacken, denn sind selten noch wirklich dicht, atmungsaktiv und Wassersäule ÜBER 6.000. Unsere ist von Finkid und hat sich bisher gut geschlagen. Aber sie wird nur getragen, wenn es WIRKLICH regnet und so gut wie nie gewaschen, damit die auch dicht bleibt. An Tagen, wo es nur so aussieht oder tröpfelt, ist die Softshelljacke dran, denn da ist die Bewegungsfreiheit größer - und Regen hält die aber trotzdem aus. Ausserdem gibt es noch diese hier. Der beste Kauf, den ich in Sachen Kinderkleidung je getan hab. Aussen Fleece, innen Windstopper, warm und kuschlig und robust ohne Ende. Mit verstärkten Ellenbogen, abzipbarer Kapuze und Reissverschlusstaschen. Und: die einzige Jacke, bei der es noch nie Diskussionen um das Anziehen gab.
Und weil das alles zwar unheimlich praktisch, aber nicht halb so bunt ist, wie die kleine Annabelle ihre Kleidung am liebsten sehen würde, gibt es bei uns nachmittags dann eher solche Kombinationen: 
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